Trachtgebiete

Wissen wo er herkommt!

Unseren Bioland-Sortenhonig vom Bienenwerk Suderbruch ernten wir (bis auf den Akazienhonig) komplett in Eigenregie. Dazu wandern wir im Umkreis von ca. 200 Kilometer im norddeutschen Raum bestimmte Trachten zur Honiggewinnung und zur Bestäubung an.  Die Standplatzwahl hat einen großen Einfluß auf die Qualität des Honigs und auf die gesunde Entwicklung des Bienenvolkes. Und wir wissen immer sehr genau, was wir im Glas haben! Wenn einmal eine Sorte eines Honigs ausverkauft ist, kaufen wir möglichst keinen „fremdem“ Honig dazu. Das dies so auch in Zukunft bleibt, ist uns sehr wichtig! Sollte im Laufe des jahres einmal eine Honigsorte ausverkauft sein, raten wir unseren Kunden einmal eine andere Sorte unseres Honigs auszuprobieren!

Wo unsere der Nektar für unsere Honige von den Bienen gesammelt wird, möchten wir Ihnen im Folgenden genauer erläutern!

Rapstracht im Aller-Leine-Tal

Aller-Leine-Tal

Im Aller-Leine-Tal, rund um Suderbruch befindet sich ein Großteil unserer Winterstellplätze. Von hier aus wandern die Völker in Gruppen weiter. Ein Großteil der Völker wandert im Aller-Leine-Tal in die Rapstracht. Bis zu 30 Völker stehen hier direkt am Bioland-Rapsfeld von Friedrich Bohm (Backstube Bundschuh). Leider haben wir nicht genügend Bio-Rapsfläche, so dass alle Völker an einer solchen stehen könnten.

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Bestäubung im Alten Land und im Raum Göttingen

Im Laufe des Aprils (je nach Vegetationsentwicklung) werden die Bestäubungsvölker an die enstsprechenden Standorte verbracht haben. 10 Völkern bestäuben im Raum Northeim Äpfel und Birnenblüten. Der Betrieb Obstbau Leinetal produziert Tafel-Äpfel und Tafelbirnen in Bioland- Qualität und stellt auch einen sehr leckeren Apfelsaft her.

Obstbestäubung ausschließlich in Bioland-Plantagen

Bei Bio-Obsthof Tambke im Alten Land bestäuben ca. 50 Völker Kirschen-, Zwetschen-, Äpfel- und Birnenbäume. Der Obsthof Tambke vermarktet sein Tafelobst auf Wochenmärkten in Hamburg und über den Großhandel als Partner vom Obsthof Rölker. Nach dem Öffnen der Fluglöcher dauerte es keine Vietelstunde und die ersten Bestäuber, bzw. Sammel-Bienen finden sich auf den Obstblüten ein.

Der Obstbauer verspricht sich von der Bestäubung einen höheren Fruchtbesatz je Baum/Strauch und eine größere und bei Kernobst eine runde gleichmäßige Fruchtform.

Mit etwas Glück kann man hier den sehr milden, fruchtigen Obstblütenhonig ernten.

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Heidelbeerblüten-Bestäubung am Steinhuder Meer

Die Wanderung der Bienen mit dem LKW

Silke Herse vom Bickbeernhof betreibt eine sehr schön gelegene Bioland-Heidelbeerplantage mit einem großen modernen Hofcafé. In der Nähe des Steinhuder Meeres ist der Betrieb im Sommer in jedem Fall einen Ausflug wert! Noch vor der eigentlichen Heidelbeersaison bringen wir unsere bestäubungsvölker in die Plantagen. Rapsfelder gibt es hier im Moor so gut wie keine, so dass die Bienen die Heidelbeerblüten gut befliegen. Wir ernten hier einen sehr milden feincremigen Honig, der sehr beliebt und immer schnell ausverkauft ist. Natürlich bekommen Sie diesen auch direkt im Hofladen des Bickbeernhofes.

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Stadthonig aus Hannover – Stöcken & Herrenhausen

Ein Bienenstand in der grünen Stadt Hannover

Ein Großteil unserer Bienenvölker bleibt auch den Winter über in der Stadt stehen. Durch die im Schnitt 2°C höheren Temperaturen entwickeln sich die Völker im Frühjahr schneller als auf dem Lande. Damit wir Ihnen als Kunden auch einen „rapsfreien“ Frühjahrshonig anbieten können, ernten wir hier ausschließlich unseren Frühjahrsblütenhonig.

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Die Linden in der Stadt honigen besser als auf dem Land, heißt es unter Imkern. Von unseren Standplätzen aus erreichen die Bienen in wenigen hundert Metern die Herrenhäuser Gärten mit ihrer Vielzahl an Lindenbäumen. Direkt hinter den Bienen fließt die Leine und die Landschaft ist noch einigermaßen in Takt. Von dort aus erreichen die Bienen aber auch den Stöckener Friedhof und einige Lindenalleen in Stöcken. Hier ernten wir einen sehr reinen und intensiv schmeckenden Lindenblütenhonig. Im Allgemeinen finden die Bienen in der Stadt fast das ganze Frühjahr und den Sommer über genügend Trachtangebot. Leider ist dieser glückliche Zustand auf dem Nordwestdeutschen Land nicht mehr gegeben. Ab Juni geht den Bienen hier die Nahrung aus.

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Heidehonig aus dem Naturschutzgebiet

Im Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide – Die späte Tracht hat Ihre Tücken!

Da die Heide-Naturschutzgebiete vom Aller-Leine-Tal nicht weit entfernt liegen, stellen wir ab August einige Völer in die Heidetracht, damit die Bienen den begehrten geléeartigen Heidehonig sammeln können. Seine Konsistenz ist schon beim Schleudern geléeartig, was die Arbeitsabläufe in der Honigverarbeitung sehr erschwert. Im Glas wird er dann etwas fester, aber behält diese Charakteristik bei. Heidehonig ist sehr eiweißreich und muß den Bienen komplett entnommen werden, weil er den Bienen nicht als gutes Winterfutter dient.

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